Geldanlage
Profitieren von Stromerlösen und der Veräußerung von Solarkraftwerken
02.03.2010
Der globale Strombedarf wächst ständig und wird zunehmend durch die Kraft der Sonne abgedeckt. Deutschland ist mit einer Leistung von rund 8.000 Megawatt (MW) Spitzenreiter unter den weltweiten Solarstromproduzenten. Die Solarwirtschaft gehört zu den wachstumsstärksten Branchen in Deutschland – daran beteiligt sich der Wattner SunAsset 2.
Der Fonds investiert in ein Portfolio deutscher Solarkraftwerke nach klar definierten Investitionskriterien: Erstens den Einkaufsfaktor, der vom Jahresstromertrag der Anlage abhängig ist, zweitens die vorliegenden Voraussetzungen für eine gesicherte Einspeisevergütung, drittens die bereits erfolgte Inbetriebnahme der Solarkraftwerke sowie viertens die Bestätigung der Ertragserwartungen und der technischen Parameter des Kraftwerkes durch zwei unabhängige Gutachten anerkannter Institute.
Der Fonds arbeitet bei der Errichtung und Bewertung der Solarkraftwerke mit erfahrenen Partnern zusammen. Projektpartner wie Ecostream Deutschland und ET Solutions AG liefern dem Fonds schlüsselfertige Kraftwerke. Die Stromvergütung ist durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gesetzlich garantiert. Sie ist über 20 Jahre ab Inbetriebnahme eines Solarkraftwerkes exakt festgeschrieben. Das sichert dem Fonds konjunkturunabhängige Einnahmen.
Die Vergütung für Solarstromanlagen über das EEG wird in diesem Jahr um 15 Prozent zusätzlich reduziert. Die Rendite des SunAsset 2 von Wattner ist von der Kürzung nicht betroffen. Zum einen kauft der Fonds grundsätzlich über Preisgleitklauseln ein, die sich aus dem Verhältnis des Jahresstromertrages zum Einkaufspreis eines Solarkraftwerkes definieren. Verringert sich die Vergütung des Solarstroms, verringert sich ebenfalls der Einkaufspreis. Demnach zahlt der Fonds unabhängig vom Zeitpunkt der Investition soviel für ein Solarkraftwerk, wie es erwirtschaften kann. Zum anderen werden die Solarkraftwerke von Partnern errichtet, die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen. Diese Partner absorbieren die Vergütungskürzung bzw. geben diese ganz oder in Teilen an ihre Lieferanten weiter. Entscheidend ist, dass der wesentliche Vorteil des EEG fortbesteht: Die vorrangige und unbegrenzte Abnahme von Solarstrom durch den örtlichen Netzbetreiber über mindestens 20 Jahre.
Nach zwei Monaten Vertriebslaufzeit stehen die ersten Projekte bereits fest: Bei den fünf Solarparks, in die der Solarfonds insgesamt rund 26 Millionen Euro investiert, handelt es sich um die Freiflächen-Anlagen Pähl und Hasselberg in Bayern, Chemnitz I in Sachsen, Katharinenrieth in Sachsen-Anhalt und Friesland in Niedersachsen. Die Investition entspricht 54 Prozent des geplanten Fondsvolumens.
Das Gesamtinvestitionsvolumen des SunAsset 2 beträgt 50 Millionen Euro, wovon auf das Kommanditkapital der Anleger 12,5 Millionen Euro, sowie auf das Fremdkapital 37,5 Millionen Euro entfallen. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro zuzüglich 5 Prozent Agio. Die ersten Auszahlungen sind bereits in diesem Jahr in Höhe von 3,5 Prozent vorgesehen. Ab 2011 gibt es unterjährige Auszahlungen mit einer Gesamthöhe von anfangs 7 Prozent jährlich, ab dem Jahr 2015 in Höhe von 8 Prozent jährlich. Die prognostizierte Gesamtauszahlung beträgt 179,2 Prozent. Der SunAsset 2 ist ein Kurzläufer. Nach lediglich acht vollen Betriebsjahren verkauft die Fondsgesellschaft die Solarkraftwerke und zahlt die Anleger aus. Aufgrund der Regelungen des Einkommensteuergesetzes für die Investition in Solarkraftwerke sind die Auszahlungen des Fonds bis 2017 steuerfrei. Erst mit dem Verkauf der Investitionsobjekte werden die Erträge zu dem dann geltenden Steuersatz der Anleger steuerpflichtig.
Das Urteil der Analysten von kapital-markt intern spricht für den Fonds: Blind-Pool-Risiken seien etwa durch explizite Investitionskriterien „sinnvoll reduziert“. Außerdem seien für den Kauf der Solaranlagen „relativ günstige“ Einkaufskonditionen sichergestellt und durch die Summe der Ausschüttungen von 179,2 Prozent bis Laufzeitende seien „entsprechende Anreize“ für eine Beteiligung vorhanden. Das Fazit von k-mi: „Der Fonds bietet als Kurzläufer aufgrund der relativ kurzen prognostizierten Laufzeit von circa acht Jahren gegenüber sonstigen Betreiberfonds mit zum Teil mehr als zwanzigjähriger Laufzeit eine interessante Alternative.“ Deshalb sei das Angebot zur weiteren Risikostreuung gut geeignet.
Konnten wir Ihr Interesse am SunAsset 2 von Wattner wecken? Dann zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um Ihre persönliche Beteiligung zu planen. Wir helfen Ihnen sehr gern weiter!
Kontaktformular: Stromerlöse und Veräußerung von Solarkraftwerken
